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Behördennummer 115 startete am 30. Juni

Datum 06.07.2017

Die Stadt Baden-Baden trat am Freitag, 30. Juni, dem 115-Verbund bei. Mit der bundesweit einheitlichen Behördennummer haben die Bürger einen weiteren direkten Draht in die Verwaltung.

Das Kooperationsmodell der 115 ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich die deutschen Verwaltungen auf allen Ebenen fortlaufend vernetzen. Baden-Baden setzt beim Aufbau des Services auf interkommunale Kooperation. Das regionale 115-Informationszentrum ist eine Kooperation von Stadt und Landkreis Karlsruhe mit Sitz in Karlsruhe. Die Mitarbeiter sind über fast alle gängigen Anfragen in Baden-Baden informiert.

Auskünfte zu Kommunal-, Landes- und Bundesthemen

Die Stadt und der Landkreis Karlsruhe arbeiten mit der Servicenummer 115 und machen seit Jahren gute Erfahrungen. Unter der 115 erhalten Bürger in den beteiligten Regionen Auskünfte zu Kommunal-, Landes- und Bundesthemen, vom Personalausweis über KFZ-Angelegenheiten bis hin zur Rente. Ziel ist, die 115 flächendeckend in Deutschland einzuführen und den Service zu erweitern: Die 115 soll der einheitliche Behördenservice für Deutschland werden.
Die 115 ist ab 30. Juni von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr durchgehend erreichbar. Der Anrufer erhält bei der 115 aber nicht nur Antworten bei Fragen zu städtischen Leistungen, sondern auch Auskünfte über alle Leistungen der am 115-Verbund beteiligten Kommunen, Länder und auch des Bundes.

Einheitliches Serviceversprechen

Mit der Teilnahme an der 115 bekennt sich Baden-Baden zum einheitlichen 115-Serviceversprechen: 75 Prozent aller künftig eingehenden Anrufe über die 115 sollen innerhalb von 30 Sekunden angenommen, 65 Prozent ohne eine Weitervermittlung sofort beantwortet werden.
Und wenn einmal keine direkte telefonische Auskunft gegeben werden kann: Bei komplexen Sachverhalten wird der Anrufer innerhalb von 24 Stunden eine garantierte Rückmeldung erhalten. Ruft jemand am Freitag kurz vor Dienstende an, erfolgt der Rückruf montags.

Für Bürger kostengünstig

Ein Anruf bei der 115 ist für die Bürger kostengünstig: Aus dem Festnetz und den meisten Mobilfunknetzen ist sie zum Ortstarif erreichbar. Kunden mit einer Flatrate können die Behördennummer damit kostenlos erreichen. Weitere Informationen zur einheitlichen Behördennummer 115 finden Interessierte unter www.115.de.


Hintergrund:

Bundesweit gibt es heute etwa 20.000 Behörden auf den Verwaltungsebenen von Bund, Ländern und Kommunen. Für diese Behörden sind zahlreiche Rufnummern im Gebrauch. Die 115 ist die Nummer für alle Behördenfragen. Sie vernetzt teilnehmende telefonische Servicecenter der Kommunen, Länder und Bundesbehörden durch ein gemeinsames Wissensmanagement.

Die 115 wirkt positiv nach innen und außen

Die Verwaltung verbessert weiter ihren Bürgerservice, denn jeder Anrufer wird als Kunde betrachtet, freundlich und kompetent beraten. Zugleich werden durch die Entlastung der städtischen Mitarbeiter verwaltungsinterne Strukturen optimiert und die Verwaltung noch effizienter.
Über die 115 erhalten Bürgern und Unternehmen Antworten zu den häufigsten Behördenanliegen. Dabei ist es egal, welche Behörde, Verwaltungsebene oder Zuständigkeit betroffen ist. Beispiel sind Fragen wie: Ich habe ein neues Auto gekauft, wann hat die Zulassungsstelle geöffnet? Wo kann ich meinen neuen Personalausweis beantragen? Wie kann ich BAföG beantragen? Wo kann ich eine Melderegisterauskunft einholen? Oder wie melde ich ein Gewerbe an?

115 spart Zeit, ist unkompliziert und zuverlässig

Alle teilnehmende Kommunen, Länder- und Bundesbehörden speisen das 115-Wissensmanagement mit den am häufigsten nachgefragten Verwaltungsleistungen. So kann jedes 115-Servicecenter häufige Fragen auch zu jeder anderen teilnehmenden Kommunal-, Landes- oder Bundesverwaltung sofort und in gleicher Qualität beantworten.
Die aufwändige Suche nach Zuständigkeiten und einzelnen Telefonnummern entfällt. Die meisten Anfragen können sofort beantwortet werden, so dass sich der Anrufer mit demselben Anliegen nicht ein zweites Mal an die Verwaltung wenden muss. Unnötige Behördengänge können somit vermieden werden. (Meldung der Stadtverwaltung Baden-Baden)

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