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115-Regionalkonferenz Ost: Reger Austausch zwischen interessierten Kommunen und 115-Experten

Datum 05.12.2016

Eisenberg. Der Saale-Holzland-Kreis ist zum 1. August 2016 als erster Teilnehmer aus Thüringen dem Verbund der Behördennummer 115 beigetreten. Am Dienstag, 29. November, war das Landratsamt Gastgeber der 115-Regionalkonferenz Ost. Vertreter zahlreicher Landkreise, Kommunen, kommunaler Verbände und Ministerien aus Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern waren der Einladung des Landratsamtes und der Geschäfts- und Koordinierungsstelle 115 im Bundesministerium gefolgt.

Landrat Andreas Heller begrüßte die Teilnehmer im Kaisersaal von Schloss Christiansburg, dem Sitz der Kreisverwaltung in der Kreisstadt Eisenberg. „Mit dem Aufbau unseres Servicecenters war der Beitritt zum 115-Verbund der folgerichtige nächste Schritt hin zu noch mehr Bürgerservice und Dienstleistungsqualität für unsere Einwohner“, erklärte er. „Unser Landratsamt ist gemäß dem Serviceversprechen der 115 jetzt montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar, und die Mitarbeiterinnen unseres Servicecenters können dank der bundesweiten 115-Wissensdatenbank Auskünfte zu allen Behördenanliegen der Bürger geben.“

Beate Lohmann, Abteilungsleiterin im Bundesministerium des Innern, hob hervor, dass nach dem Beitritt des Saale-Holzland-Kreises erstmals auch in Thüringen die kommunale Ebene bei der 115 vertreten ist. Der telefonische Zugang zur Verwaltung bleibe auch in Zeiten des Internets wichtig und müsse als Teil eines umfassenden Leistungs- und Serviceangebotes entwickelt werden.

Seit 1. August 2016 profitieren die Einwohner des SHK vom 115-Service 115-Regionalkonferenz Ost: Reger Austausch zwischen interessierten Kommunen und 115-ExpertenSeit 1. August 2016 profitieren die Einwohner des SHK vom 115-Service Quelle: Jörgens/BMI

Matthias Machts, Abteilungsleiter im Thüringer Finanzministerium, unterstrich den grundsätzlichen Ansatz der Behördennummer: „Der Bürger denkt nicht in Behördenstrukturen, sondern in Lebenslagen. Er möchte eine schnelle Klärung für sein Anliegen, ohne erst das Internet nach der richtigen Behörde zu durchsuchen oder am Telefon von einem Ansprechpartner zum nächsten gereicht zu werden.“ Das leiste die 115. Der Freistaat habe sich daher entschlossen, die Behördennummer als eines der Projekte in den Maßnahmeplan zum E-Government aufzunehmen. Voraussetzung dafür ist aber die Mitwirkung der Kommunen.

Das Interesse an der 115 aus Kommunen und Landkreisen in- und außerhalb Thüringens war deutlich spürbar. Auch weitere Landkreise haben inzwischen beim Saale-Holzland-Kreis angefragt und erwägen einen Beitritt zum 115-Verbund. Somit war die Regionalkonferenz ein weiterer Schritt auf dem Weg, weitere Verbundteilnehmer zu gewinnen und die 115-Erreichbarkeit auf das gesamte Bundesgebiet auszuweiten.

Die Geschäfts- und Koordinierungsstelle 115 im Bundesministerium des Innern steht interessierten Kommunen und Landkreisen als Ansprechpartner gern zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns unter 115@bmi.bund.de oder unter 030 / 18681 – 12535.

Mehr Informationen zu den Vorteilen der 115 sowie den Möglichkeiten einer Teilnahme finden Sie hier.

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